
Über Bbanga Project
Bbanga Project ist eine kleinstrukturierte NGO mit Sitz in Uganda, Österreich und Deutschland. Seit 2014 ermöglichen wir durch unsere diversen Projekte und Programme eine langfristige Verbesserung der Lebenssituation der armutsbetroffenen Menschen auf den Ssese Inseln im Viktoriasee. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Communities und lokalen Behörden.
In Österreich und Deutschland sind wir ein kleines Team von Freiwilligen, das sich auf Mittelbeschaffung und Sensibilisierung konzentriert. In Uganda beschäftigen wir Mitarbeitende, die die eigentliche Projektarbeit durchführen. Durch regelmäßige Reisen und Kommunikation über das Internet stehen wir in ständigem Kontakt miteinander.
Standort in Uganda – Ssese Islands in Kalangala

Die Ssese Islands gehören zu den am stärksten benachteiligten Regionen Ostafrikas. Die Haupteinnahmequelle war jahrzehntelang der Fischfang, doch durch Überfischung, strenge Regulierungen und den Rückgang der Fischbestände sind viele Familien in die Armut abgerutscht.
Die Inseln sind sehr ländlich und abgelegen, und nur wenige Hilfsorganisationen bieten Unterstützung an. Es gibt kaum Zugang zu grundlegender Versorgung wie Bildung, Gesundheit und Einkommen – insbesondere in den Fischerdörfern. Von den 84 Ssese-Inseln sind 64 bewohnt, und auf den meisten gibt es keine Schulen oder verlässliche Infrastruktur.
Wenn du die Menschen auf den Ssese Islands unterstützen möchtest, kannst du das mit Spenden, einer Patenschaft oder als Volunteer tun – ganz, wie es für dich am besten passt.
Schwerpunkte der NGO
Was wir erreicht haben
Bildung

» Eigener Kindergarten und eigene Schule
» Mobile Bibliothek auf mehreren Inseln
» Kinderpatenschaften in mehreren Schulen
Was wir erreicht haben
Klima

» Gemeinschafts- und Schulgärten
» Programme in agroökologischen Praktiken
» Aufforstung und Klimaschutz
Was wir erreicht haben
Gesundheit

» Umfassende Aufklärungskampagnen
» Sexuelle und reproduktive Gesundheit
» Gesundheitscamps und Workshops
Was wir erreicht haben
Frauenförderung

» Eigenes Frauenzentrum als Safe Space
» Ermöglichung von Unternehmertum
» Herstellung eigener Produkte, wie Binden
Was wir erreicht haben
Ernährung

» Indigene und nachhaltige Landwirtschaft
» Stärkung der Ernährungssicherheit
» Ernährungsprogramme in Schulen
Für die Zukunft
Was wir erreichen können

Auch in Zukunft möchte Bbanga Project sich in Uganda engagieren und die Menschen vor Ort mit den vorhandenen Mitteln unterstützen.
Du hast Fragen zu unserer Arbeit oder zu uns als NGO? Dann schau dir unseren FAQ-Bereich an oder melde dich mit deinem Anliegen direkt bei uns – gemeinsam finden wir eine Antwort.
Prinzipien von Bbanga Project
1. BILDUNG ALS FUNDAMENT
Zugang zu Bildung für Kinder, Jugendliche und deren Eltern als Schlüssel zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung.
2. INCOME GENERATING ACTIVITIES
Schaffung von Arbeitsplätzen und Förderung von Unternehmertum durch Frauen, Landwirtschaft und Bildung.
3. NACHHALTIGKEIT
Soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in allen Projekten für langfristige positive Veränderungen.
4. ENTWICKLUNGSARBEIT AUF AUGENHÖHE
Anpassung an lokale Gegebenheiten und Respekt für Kulturen und Traditionen, um nachhaltige Lösungen zu fördern.

5. HILFE ZUR SELBSTHILFE
Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung und langfristiger Unabhängigkeit von externer Unterstützung.
6. AKTIVE EINBINDUNG DER GEMEINSCHAFT
Enge Einbindung von lokalen Gemeinschaften und Behörden in Planung, Umsetzung und Evaluierung der Projekte.
7. FÖRDERUNG VON FRAUEN UND KINDERN
Förderung der Gleichstellung und ganzheitlichen Entwicklung von Frauen und Kindern durch Bildung und Ermächtigung.
8. TRANSPARENZ & DIREKTE SPENDEN
Effiziente Mittelverwendung mit kaum vorhandenen Verwaltungskosten und transparenter Berichterstattung.
Bbangas Geschichte
Auf einer Reise durch Uganda begegnete Hassan Hayatbakhsh, genannt Sani, einem Moment, der ihn berührte: Auf einer abgelegenen Insel im Viktoriasee saß ein Kind allein auf einem Felsen im Wasser und fischte mit einer einfachen, improvisierten Schnur. Der Felsen lag rund 20 Meter vom Ufer entfernt – in der lokalen Sprache werden solche Felsen „Bbanga“ genannt.
Dieses Bild ließ Sani nicht mehr los. Aus dem Wunsch heraus, dem Kind und seiner Familie zu helfen, begann er zunächst privat zu unterstützen. Doch die Geschichte bewegte auch Menschen in seinem Umfeld: Freund:innen, Kolleg:innen und Familienmitglieder wollten ebenfalls helfen. So wuchs aus einer persönlichen Begegnung Schritt für Schritt eine Initiative, die bis heute Hoffnung schenkt: Bbanga Project.
2013 Beginn der privaten Initiative und der Unterstützung eines ersten Patenkindes.
2015 Einführung der Mobile Library, um Lesematerial für Kinder bereitzustellen.
2017 Anerkennung als NGO in Uganda, um den Wirkungsbereich zu stärken.
2019 Fertigstellung des Frauenzentrums Bakyala Tukole als Ort für Frauenförderung.
2021 Einrichtung eines Covid-Hilfsfonds.
2023 Ausbau von Projekten in den Bereichen Klimaschutz und Frauenförderung.
2025 Eröffnung des Kindergartens und der Schule für den Betrieb.
2014 Offizielle Registrierung als Verein in Österreich und als Community-Based Organisation in Uganda.
2016 Erweiterung der Aktivitäten auf weitere Inseln in der Region.
2018 Erwerb des Grundstücks für den Bau einer Schule.
2020 Beginn des Baus von Kindergarten und Internatsschule.
Registrierung als gemeinnütziger Verein in Deutschland.
2022 Start der Gemeinschaftsfarm, um nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherheit zu fördern.
2024 Abschluss der ersten Bauphase von Kindergarten und Schule.
Kleiner Einblick in unser Team





