top of page

Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Uganda

  • Sani
  • 28. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Jan.

Eine ARTE-Dokumentation, die wir vor Ort möglich gemacht haben



Die ARTE-Dokumentation „Gefährliche Schulwege in Uganda“ begleitet zwei Kinder, Filidaus und Daphne, auf ihrem täglichen Weg zur Schule. Was im Fernsehen wie eine eindrückliche Reportage wirkt, ist das Ergebnis von fast einem Jahr intensiver Vorbereitung, Planung und Zusammenarbeit vor Ort.


Organisiert und begleitet wurde die Dokumentation von uns, gemeinsam mit Maximus Film aus Deutschland, der Filmemacherin Michelle Gruber sowie ihrem Kamerateam. ARTE war mehrere Wochen auf den Ssese Islands in Uganda, um die Realität der Kinder, ihrer Familien und ihrer Schulwege wirklich zu verstehen und sichtbar zu machen.


Zwei Kinder, zwei Wege, ein strukturelles Problem


Filidaus und Daphne sind keine zufälligen ProtagonistInnen. Beide Kinder stehen seit einiger Zeit in Verbindung mit uns. Wir kennen ihre Lebensrealität, ihre Familien und die Herausforderungen, mit denen sie täglich konfrontiert sind.


Die Dokumentation zeigt ein zentrales Problem der Ssese Islands sehr deutlich: Mobilität. Viele Kinder leben auf kleinen Inseln oder in abgelegenen Fischerdörfern. Um eine Schule besuchen zu können, müssen sie täglich pendeln, oft mit Booten, zu Fuß über lange Strecken oder durch unsichere Gebiete. Wetter, Wasserstände und Transportmöglichkeiten entscheiden darüber, ob Unterricht überhaupt stattfindet.


Was in der Dokumentation sichtbar wird, erleben wir seit Jahren in unserer täglichen Arbeit.



Warum ARTE hier war


Dass ARTE sich entschieden hat, genau hier zu drehen, ist kein Zufall. Die Ssese Islands stehen exemplarisch für strukturelle Herausforderungen, die selten Aufmerksamkeit bekommen. ARTE wollte diese Realität nicht aus der Distanz erzählen, sondern vor Ort, mit Zeit, mit Vertrauen und mit lokalen Partnern.


Wir haben die Dreharbeiten inhaltlich, organisatorisch und logistisch begleitet. Von der Auswahl der Kinder über den Kontakt zu Familien und Gemeinden bis hin zur täglichen Abstimmung vor Ort. Diese enge Zusammenarbeit war entscheidend dafür, dass die Dokumentation authentisch, respektvoll und tiefgehend werden konnte.



Bildung braucht Lösungen, nicht nur Aufmerksamkeit


Die Dokumentation zeigt eindrucksvoll, wie belastend und unsicher die Schulwege für viele Kinder sind. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Bildungslösungen mehr brauchen als Einzelmaßnahmen.


Genau hier setzt die Arbeit von Bbanga Project an. Mit dem Aufbau der Bbanga Schule verfolgen wir bewusst einen Ansatz, der Kindern von verschiedenen Inseln Zugang zu Bildung ermöglicht, ohne tägliches Pendeln. Das angeschlossene Internat bietet insbesondere Kindern aus entlegenen Gebieten eine sichere und stabile Lernumgebung.


Die Schule ist damit nicht nur ein Bildungsort, sondern auch eine konkrete Antwort auf das Mobilitätsproblem, das die Dokumentation sichtbar macht.



Sichtbarkeit für eine Realität, die sonst übersehen wird


Diese ARTE-Dokumentation ist für uns mehr als ein Fernsehbeitrag. Sie ist eine Bestätigung dafür, wie wichtig langfristige, lokale Arbeit ist. Sie zeigt, dass nachhaltige Projekte Aufmerksamkeit verdienen, wenn sie gut verankert sind und Verantwortung übernehmen.


Wir sind dankbar für die professionelle Zusammenarbeit mit Maximus Film, Michelle Gruber, dem gesamten Kamerateam und ARTE. Und wir sind dankbar für das Vertrauen der Familien und Kinder, die ihre Geschichte geteilt haben.



Wo die Dokumentation zu sehen ist


Die Dokumentation „Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Uganda“ ist aktuell in der ARTE-Mediathek sowie auf YouTube verfügbar.


Sie gibt einen ehrlichen Einblick in eine Realität, die wir täglich erleben und für die wir gemeinsam Lösungen entwickeln.




bottom of page